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Fiagon ist TOP-Innovator 2014

Sieg bei „Top 100“ für Unternehmen aus Hennigsdorf/Ehrung durch Ranga Yogeshwar beim Deutschen Mittelstands-Summit

 

 

Hennigsdorf – Seit über 20 Jahren steht das „Top 100“-Siegel für Innovationskraft, Wissensdurst und Teamgeist. Am 27. Juni erhalten die erfolgreichsten Ideenschmieden Deutschlands erneut die begehrte Auszeichnung. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar wird die Unternehmen im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits in Essen ehren. Zu der Veranstaltung erwartet der „Top 100“-Initiator compamedia mehr als 1.000 Gäste. Die Fiagon AG erreicht den Gesamtsieg in der Größenklasse mit Unternehmen bis zu 50 Mitarbeitern und ist damit „Innovator des Jahres 2014“.

 

 

Die Fiagon AG Medical Technologies aus Hennigsdorf bei Berlin erlangt den Titel „Innovator des Jahres“ für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter und ist Erster in dieser Größenklasse. Das Unternehmen mit 35 Mitarbeitern hat Mikrosensoren für ein hochpräzises Messsytem entwickelt, die in die Spitze chirurgischer Instrumente eingebaut sind. Die Sensoren können lebensrettend sein, denn sie zeigen dem Chirurgen auf einer dreidimensionalen Karte genau an, wo er hantiert. Dies ist gerade bei Eingriffen in der Mund-, Kiefer und Gesichtchirurgie und im HNO-Bereich wesentlich, zum Beispiel bei minimalinvasiven Operationen der Nasennebenhöhlen. Durchstößt der Operateur versehentlich die Abtrennung zur Schädelbasis, kann dies zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.

 

 

Äußerst präzise sind nicht nur die Instrumente für chirurgische Eingriffe, die Fiagon entwickelt hat. Auch das Innovationsmarketing und die Innovationsprozesse sind gründlich geplant und umgesetzt. Das hat die Jury überzeugt. „Die Fiagon AG vereint auf vorbildliche Weise technologische Kompetenz mit einem hohen Kunden- und Marktverständnis“, lautet das Urteil der Jury. Fiagon bezieht ausgewählte Referenzkunden frühzeitig in den Innovationsprozess ein. Wesentliche Impulse entstehen bei Workshops oder persönlichen Treffen mit den Kunden.

 

 

Das Messsystem zu patentieren, die Zulassungsverfahren zu durchlaufen und die weltweite Vermarktung umzusetzen, ist Fiagon gelungen: Rund 30.000 Operationen wurden bis Ende 2013 weltweit erfolgreich mit dem System durchgeführt. Die Unternehmensgründer sind mittlerweile gefragte Referenten auf internationalen Fachkonferenzen. Das Händlernetz konnte mit inzwischen über 50 deutlich ausgeweitet werden. In der Folge können Innovationen nun deutlich schneller am Markt platziert werden, bisher hat es rund drei Jahre gedauert. Für Geschäftsführer Dr. Timo Krüger ist der Erfolg bei „Top 100“ etwas ganz Besonderes: „Die Auszeichnung als ‚Innovator des Jahres’ ist Lohn für unsere gemeinsamen Anstrengungen im Unternehmen. Das macht uns stolz und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

 

 

Dem Sprung in die „Top 100“ geht ein anspruchsvolles Auswahlverfahren voraus. Der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien haben die Bewerbungen von 247 Unternehmen geprüft. 148 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung als Top-Innovator. Eine hochkarätig besetzte Jury verleiht dem jeweils innovationsstärksten Unternehmen in den drei Größenklassen die Auszeichnung „Innovator des Jahres“. Ins Rennen um den Titel gehen jeweils drei Unternehmen pro Größenklasse, die nach der Analyse die vordersten Plätze einnehmen „Den „Top 100“ gelingt es in herausragender Weise, ihre Ideen in Markterfolge zu verwandeln. Das ist die Hürde, an der viele andere Unternehmen scheitern. Die Top-Innovatoren meistern diese Herausforderung mit einem ausgeprägten Teamgeist, effizienten Prozessen und häufig auch mit der frühzeitigen Einbindung von Kunden und externen Partnern in die Entwicklung“, sagt Prof. Franke. Wie gut die diesjährigen „Top 100“ sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 65 nationale Marktführer und sogar 21 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren knapp 2.100 nationale und internationale Patente an. Die Innovationskraft beschert den Unternehmen einen bemerkenswerten Erfolg: 82 Prozent von ihnen wuchsen von 2011 bis 2013 über ihrem jeweiligen Branchendurchschnitt – und zwar im Durchschnitt um beachtliche 22 Prozentpunkte. 41,6 Prozent ihres Umsatzes erwirtschafteten sie mit Marktneuheiten und innovativen Verbesserungen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland liegt dieser Wert bei nur 6,8 Prozent. 62 Prozent der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

 

 

Der Mentor
Mentor von „Top 100“ ist der Journalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar.

 

 

Wissenschaftliche Leitung und Kooperationspartner
Seit 2002 liegt die wissenschaftliche Leitung in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Frankes Forschungsschwerpunkte sind Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. „Top 100“-Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Mehr Infos unter www.top100.de.

 

Über Fiagon
Die Fiagon AG  Medical Technologies, mit Sitz in Hennigsdorf bei Berlin, ist die Muttergesellschaft der Holding-GmbH Fiagon. Fiagon entwickelt und produziert innovative chirurgische Navigationssysteme der neuesten Generation mit seiner eigenen „chip on the tip“-Technologie. In den letzten 4 Jahren hat Fiagon, zusammen mit weltweit renommierten Ärzten, den Standard in der HNO-Navigation verändert. Die Technologie der Fiagon findet ebenfalls Anwendung in Mund-, Kiefer-, Neurochirurgie, Wirbelsäulen- und zahnärztlicher Chirurgie.

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